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Bekannteste Rock Bands aller Zeiten – Liste

Bekannteste Rock Bands aller Zeiten - Liste

Von den Kings of Rhythm bis zu den Stones

Fragt man Rock-Liebende nach den besten Rockbands aller Zeiten, bringt man sie ins Schwärmen, ins Schwelgen oder auch ins harte Diskutieren. Meinungen dazu gibt es wohl ähnlich viele, wie es Bands selbst gibt oder gab. Allein die Definition, ab wann man diese Kategorisierung öffnen kann, ist nicht eindeutig. Doch weder die Upsetters noch die Kings of Rhythm sind diejenigen, die einem direkt einfallen. Und dennoch kann Jede und Jeder sofort ein paar Rockbands nennen, die weltweite Bekanntheit erlangt haben und die bis heute Generationen überdauert haben. Im Folgenden nun die bekanntesten Rockbands aller Zeiten!

Queen

Harte Riffs, gefühlvolle Balladen, legendäre Live Shows, ein polarisierender Frontmann. Queen erfindet sich seit 1970 immer wieder neu und bleibt in den Personen Brian May und Roger Taylor mit seinen Wurzeln verbunden. Nahezu jeder hat schon mindestens einen Song von Queen gehört. „Bohemian Rhapsody“, „We Will Rock You“ und „Another One Bites The Dust“ laufen eigentlich immer irgendwo im Radio. „We Are The Champions“ ist von Sportveranstaltungen vom Kreispokal bis zur Weltmeisterschaft kaum wegzudenken. Zudem hat Queen in Sachen Musikvideos Pionierarbeit geleistet. Die über 50 Jahre Queen müssen in mindestens zwei Teilen betrachtet werden: Vor dem 24.11.1991 und danach, dem Todestag des Frontmanns Freddie Mercury. Das letzte unter dem alleinigen Namen „Queen“ veröffentliche Album „Made In Heaven“ von 1995 war das letzte, das Platz 1 erreichte und auch insgesamt eines der kommerziell erfolgreichsten der Bandgeschichte. Darauf enthalten sind Mercurys letzte gesungene Stücke.

The Beatles

Wenn man sich überlegt, dass es die Beatles „offiziell“ nur zehn Jahre gab, muss es verwundern, wie viel nach wie vor über diese Band gesprochen wird. Wie leuchtend die Augen derer, die damals dabei waren. Das erste Konzert als „The Beatles“ gaben die Liverpooler im August 1960 in Hamburg, genauer: Im Stripclub „Indra“ auf St. Pauli. Damals noch zu fünft mit John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Pete Best. Ab 1962 bestand die Gruppe dann aus John, Paul, George und Ringo (Starr), also aus der Besetzung, die die meisten Musikfans heute noch aufzählen können.
Die Beatles haben einen Hype ausgelöst, den zuvor nur Frank Sinatra und Elvis Presley, später Take That und BTS ausgelöst haben. Hysterie und Ohnmachtsanfälle waren also normal. Zum sogenannten „Kernkatalog“ zählt man die zwölf Studioalben und die Doppel-EP Magical Mystery Tour. Das erste dieser Studioalben war „Please Please Me“ mit dem Evergreen „Love Me Do“ von 1963, sieben Jahre später erschien mit „Let It Be“ mit dem bekannten gleichnamigen Song. Zum Veröffentlichungszeitpunkt gab es die Beatles schon nicht mehr.

The Rolling Stones

Zwei Jahre nach den Beatles gegründet, rollen die Stones noch heute durch die Welt. Mick Jagger und Keith Richards sind Gründungsmitglieder, Ron Wood seit 1975 dabei. Erst im Jahr 2021 starb Charlie Watts, der 58 Jahre lang am Schlagzeug gewirkt hat. Unzählige Konzerte spielten die Stones auf den fast jedes Jahr stattfindenden Touren. Die Rolling Stones halten in Deutschland den Rekord für die größte Spanne zwischen zwei Nummer-eins-Hits. 52 Jahre liegen zwischen „Jumpin‘ Jack Flash“ und „Living In A Ghost Town“, das 2020 erschien. Damit brachen sie auch gleichzeitig den Rekord für die älteste Band, die je an der Spitze der GfK-Top-100-Liste standen. Im Jubiläumsjahr 2022 gastieren die Stones in München, Madrid, Liverpool, Amsterdam, Bern und Mailand. Innerhalb von 16 Tagen im Juni. Beeindruckend, wenn man die Bühnenshows betrachtet, die die Herren am Ende ihrer 70er noch abliefern.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 31. März 2022 von Anatoli Bauer

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